Das Hochwasser im Juni 2013 verwandelte die kleinen Bachgewässerstrecken durch den tagelangen erheblichen Niederschlag zu Wildwasserstrecken, wie es sie normalerweise nur im Gebirge gibt. Randvoll und weit über die Ufer getreten sind die Jagst und der Steinbach. Die Jagst war gar nicht mehr wiederzuerkennen, die Zufahrtsstraßen in weiten Teilen überflutet. Das solche Hochwasser auftreten ist nich unüblich, aber immer wieder ein besonderes Ereignis mit Vor und Nachteilen für die Bäche und Flüsse. So ein Hochwasser reinigte z.B. die Bäche und Flüsse, sodaß neues gedeihen kann. Andererseits können die Fischbestände im seichten Wasser in den überschwemmten Wiesen nicht immer zurück in den Fluß oder Bach finden. Dann freuen sich der Graureiher oder der Storch auf einen Leckerbissen.
Das Fischbestände durch derartig starke Hochwasser auch verändern ist die loglische Konsequenz daraus. So erwartet nach jedem Hochwasser ein mehr oder weniger veränderter Fischbestand in der Jagst auf die Angler.
Markus Staiger, 1. Vorsitzender
Hochwasser Juni 2013